Was passiert in einer Sehschule?

In der Sehschule ermitteln die Orthoptistin und Optikerin Stephanie Hagedorn und die Optometristin Claudia Stäbert zusammen mit den Augenärztinnen, ob Schielen (Strabismus), Schwachsichtigkeit (Amblyopie) oder eine Augenbewegungsstörung (Phorie) vorliegt.

Dies rechtzeitig zu erkennen ist wichtig, da unbehandelte kindliche Sehstörungenzu schwerer, lebenslanger Sehminderung führen können.

Neben Kindern werden auch Erwachsene mit Augenbewegungsstörungen durch Unfall, Tumoren oder Schlaganfall in unserer Sehschule behandelt.

Nach genauer Diagnostik wird ein Behandlungsplan festgelegt. Oft wird eine Brille angepasst, Abkleben eines Auges zum Trainieren des schwachen Auges verordnet oder eine Schieloperation empfohlen. Bei Augenbeschwerden durch verstecktes Schielen und Fusionsstörungen kann Beschwerdefreiheit durch eine Prismenbrille erreicht werden.