Was passiert in einer Sehschule?

In der Sehschule ermittelt die Orthoptistin zusammen mit der Augenärztin, ob Schielen (Strabismus), Schwachsichtigkeit (Amblyopie) oder eine Augenbewegungsstörung (Phorie) vorliegt, denn unbehandelte kindliche Sehstörungen können zu schwerer lebenslanger Sehminderung führen.

In der Sehschule wird nach genauer Diagnostik ein Behandlungsplan festgelegt:

Oft wird eine Brille angepasst, Abkleben eines Auges zum Trainieren des schwachen Auges verordnet, Computertraining oder auch eine Schieloperation empfohlen.

Bei  Augenbeschwerden durch verstecktes Schielen und Fusionsstörungen kann durch Übungen oder eine Prismenbrille Beschwerdefreiheit erreicht werden.

Bei Erwachsenen mit Augenbewegungsstörungen durch Unfall, Tumoren oder Schlaganfall erfolgt ebenfalls in der Sehschule die Diagnostik für den erforderlichen Therapieplan.

Unsere Sehschulleiterin Stephanie Hagedorn ist ausgebildete Orthoptistin und Optikerin.